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Teppiche, Auslegware oder Teppichboden haben den Ruf, dass diese sehr gesundheitsschädigend sind. Es gibt sogar Fachhändler, welche diesen Mythos weitererzählen, um zum Beispiel eher einen Parkett-Boden zu verkaufen. Doch was ist wirklich an dieser Behauptung dran? Wie wirkt sich ein Teppichboden auf die Gesundheit aus?

Worauf ist beim Kauf eines Teppichboden zu achten?

In Teppichböden befinden sich verschiedene Inhaltsstoffe, darunter leider auch Chemikalien wie Asbest, Butadien oder Benzol. Es kommt immer darauf an, woher der Teppichboden stammt. Da es sich hierbei um Inhaltsstoffe handelt, welche absolut zu vermeiden sind, hat sich das GUT-Siegel etabliert. Wenn dieses Siegel auf einem Produkt abgebildet wurde, dann gibt es folgende Garantien:

  • Umweltverträgliche / umweltfreundliche Produktionsabfällen
  • Keine potenziell Schädlichen Substanzen im Produkt
  • Minimale Gerüche und Emissionen
  • Wiederverwertung von Produktionsabfällen und Altteppichen

Demnach gibt es nicht nur Vorteile für die eigene Gesundheit, sondern eben auch für die Umwelt. Heutzutage lässt jeder namhafte Hersteller seine Produkte zertifizieren – darunter auch Infloor Carpets und Vorwerk-Teppich.

Trotz Siegel bedeutet es aber nicht, dass es absolut keine Chemikalien gibt. Die Grenzwerte werden lediglich eingehalten und diese sind nach Normen geregelt, wodurch es im Endeffekt keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt.

Teppichboden für Allergiker ungeeignet?

Absolut nicht, denn ein Teppichboden ist in der Regel sinnvoller, da der Hausstaub direkt gebunden wird. Bei einem Parkett- oder Laminat-Boden ist das zum Beispiel nicht möglich, da der Staub lediglich auf der Oberfläche verbleibt und durch Windstöße aufgewirbelt wird.

Als Allergiker sollten jedoch auf gewisse Faktoren dennoch geeignet werden, damit die Lebensqualität aufrecht gehalten wird. Besonders betroffen sind hiervon Menschen mit einer Hausstauballergie, welche übrigens aus der Hausstaubmilbe resultiert.

Mit diesen Tipps und Tricks können Sie hier für Einhalt sorgen:

  • Gründlicher Luftaustausch (auch wenn Sie nur einen Teppich verlegt haben).
  • Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen von circa 60 Prozent einhalten.
  • Glatte Oberflächen alle zwei Tage feucht wischen.
  • Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden; idealerweise mit rotierender Bürste und HEPA-Filter.
  • Teppichboden in Intervallen mit Feuchtreiniger behandeln.
  • Bettwäsche ist in der Regel schlimmer als Teppichboden; hier fühlen sich Milben wohl.
  • Staubfänger oder offene Regale sind zu vermeiden.

Zudem sollte der Teppich, die Auslegware oder der Teppichboden regelmäßig von einem professionellen Anbieter für Teppich- oder Polsterwaren gereinigt werden. Zu den gefragtesten Dienstleistern mit einem budenweiten Service gehört die Badener Teppichreinigung aus Karlsruhe.

Kann Schimmel im Teppich entstehen?

Selbst in einem Teppich (respektive: Teppichboden) kann es zur Schimmelbildung kommen und zwar leichter, als gemeinhin bekannt. Selbst leichte Rückstände von Leim, womit der Teppich fixiert wurde, können Schimmel verursachen.

Schimmel darf niemals auf die leichte Schulter genommen werden, denn Schimmel hat in den Wohnräumen absolut nichts verloren – gesundheitliche Nachwirkungen sind hiermit nämlich sicher. Das Problem ist hier jedoch, dass sich der Schimmel unbemerkt ausbreiten kann.

Besonders betroffen sind davon Wohnräume mit kalten Böden, hier wird die Schimmelbildung unter dem Teppichboden sehr begünstigt. Weiterhin kommt es zu einfacher zu Schimmel, wenn der Untergrund mit Unreinheiten verschmutzt ist.

Grundsätzlich gilt folgendes zu beachten: Schimmel verbreitet sich gerne in dunklen Bereichen und bei eher gleichbleibenden Temperaturen mit kaum Luftbewegung. Eine hohe Luftfeuchtigkeit kann Schimmel zusätzlich ausbreiten lassen, dies gilt auch für Sporen, welche sich unter Umständen unter dem Teppichboden ansiedeln können.

Zu den beliebtesten Stellen zählen die hinteren Trittleisten aus Teppichboden, kalte Ecken im Wand-Bodenbereich und Unebenheiten bei organischen Rückständen unter dem Teppich. Die Ausbreitung hiervon findet im versteckten statt, die Sporen jedoch werden ab dem ersten Tag in die Atemluft freigesetzt und können vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden.

Wie schwerwiegend kann sich Schimmel auf Menschen auswirken?

Damit die Dringlichkeit nochmals verdeutlicht wird, geht es in diesem Absatz darum, wie schwerwiegend sich Schimmel auf den Menschen auswirken können. Kinder und Haustiere leiden besonders hieran. Folgende Krankheiten sind möglich:

  • Hauterkrankungen
  • Asthma / Atemwegserkrankungen
  • Augenbrennen, Kopfschmerzen, Übelkeit
  • Erkrankungen an den Gelenken
  • Krebs

Jede Schimmelart wirkt sich anders aus. Bei einem Mediziner kann sich hierüber genauer informiert werden. Sollten Sie bereits hierunter leiden, dann sollten Sie die Atemluft professionell auf Schimmelsporen prüfen lassen.

Welche Gründe sprechen für einen Teppichboden?

Es ist vor allem auch die Akustik, weshalb ein Teppichboden gegenüber Alternativen wie Laminat vorzuziehen ist. Geh- und Trittschall wird bei einem Teppichboden eher gedämmt, daher ist diese Art vor allem in Kinderzimmern sehr gefragt.

Ein weiterer Faktor ist das Lauf- und Wohngefühl. Ein Teppichboden wirkt in vielen Fällen sehr atmosphärischer, als ein „kalter“ Boden aus den verschiedensten Materialien. Zudem ist es auch deutlich angenehmer auf einem Teppichboden zu gehen, als auf einem Laminat. Die Rutschgefahr wird ebenfalls verhindert – ein Pluspunkt für Familien.

Fazit: Keine erhöhte Gefahr bei Teppichen!

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es absolut zu keinen erhöhten Gefahren kommt bei Teppichen oder Teppichboden. Es sollte aber darauf wertgelegt werden, dass regelmäßig eine Reinigung stattfindet, welche eventuell auch von einem Experten durchgeführt wird.