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Der Mythos besagt, dass Milben nur in unhygienischen Wohnungen existieren. Dieser Irrtum hält bereits seit Ewigkeiten an, da Milben oftmals mit Wanzen verwechselt werden. Eine Milbe ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen und solange man kein Allergiker ist, eben auch vollkommen harmlos. In diesem Beitrag klären wir auf, über Milben im Bett und weshalb ein Wasserbett für Allergiker besser geeignet ist.

Eine Hausstaubmilbenallergie hat verschiedene Symptome. Die bekanntesten sind juckende Augen, Husten und Niesattacken. Allergiker sind insbesondere Morgens und Abends betroffen, denn die Milben halten sich überwiegend im Bett auf.

Im Bett haben Milben ideale Lebensbedingungen, da sie stets eine Nahrungsquelle haben durch abgestorbene Hautschuppen und das Klima ist feuchtwarm, weshalb die Ausbreitung ungehindert erfolgen kann.

Existieren Milben nur, wenn es unhygienisch ist?

Hausstaubmilben sind völlig natürlich und haben nichts mit der Hygiene Zutun. Selbst wenn die Wohnung rund um die Uhr geputzt wird, können Milben nicht abgetötet werden. Es besteht lediglich die Möglichkeit, die Anzahl an Milben zu verringern.

Fürchten muss man sich vor Milben jedoch nicht. Hausstaubmilben können keine Krankheiten übertragen und auch nicht den Menschen befallen. Das große Problem bei dieser Art von Milben ist jedoch der Kot, da sich hierin der größte Anteil des Milbenallergens vorfinden lässt. Das Allergen wird in die Raumluft aufgewirbelt und so vom Menschen eingeatmet.

Teppich oder Laminat?

Allergikern wird geraten, dass der Teppich mit einer glatten Oberfläche ausgetauscht wird. Dieses Gerücht hält sich weiterhin hartnäckig, jedoch ist zum Beispiel ein Laminatboden unvorteilhafter. Einer Information des Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. zufolge, gibt es bei einem glatten Boden diesen Vorteil nur, wenn mindestens zweimal in der Woche der Boden gewischt oder gesaugt wird.

Durch glatte Oberflächen kann sich der Staub stärker aufwirbeln, weshalb alle Partikel schneller in die Atemluft gelangen können. Ein Teppich dagegen hält den Staub in der Regel fest und verbleibt dort, bis wieder gestaubsaugt wird.

Welcher Staubsauger eignet sich?

Nicht jeder Staubsauger ist unbedingt empfehlenswert zur Milbenbekämpfung. Ein Staubsauger mit Polster-Stufe ist ideal für die Behandlung von Matratzen. Jedoch muss sich im Gerät ein HEPA-Filter befinden, der alle Allergene ausfiltert. Ansonsten wird der Staub und auch die Milben in die Raumluft abgegeben.

Ein regelmäßiges Staubsaugen hilft nicht im Wesentlichen, sorgt aber für eine weitere Reduzierung der Anzahl von Milben. Idealerweise befindet sich auf der Matratze ein Überzug, der sämtliche Milben und Allergene hiervon fern hält.

Zudem sollte die Bettwäsche einmal pro Woche gewechselt werden, dies empfehlen auch Experten aus aller Welt. Eine Matratze hingegen sollte alle fünf Jahre gewechselt werden.

Der Körper gewöhnt sich nicht an das Allergene

Häufig wird gegen Milben nichts unternommen, da sich der Körper hieran gewöhnen soll. Dieser Irrtum ist jedoch fatal. Eine Allergie resultiert aus einer Überreaktion des Immunsystems, da es harmlose Stoffe bekämpfen möchte. Sofern nichts gegen eine Hausstaubmilbenallergie unternommen wird, könnten sich die Symptome mit der Zeit von den Augen in den Hals-und-Rachen-Bereich. Die Folge sind Husten oder sogar Asthma und Atemnot.

Sind Milben harmlos?

Zu Beginn haben wir im Beitrag erwähnt, dass Hausstaubmilben harmlos sind. Dies ist auch der Fall, denn diese Milbenart beißt den Menschen nicht oder sorgt für direkte Nachteile an der Haut. Statistiken zufolge sind Hausstaubmilben aber für 40 Prozent der inhalativen Allergien verantwortlich.

Ein Risiko liegt vor allem im Umgang mit der Allergie. Zwar wissen die Betroffenen, was der Auslöser ist, jedoch wird falsch reagiert. Die Reduzierung von Milben wird vernachlässigt, wobei alles dafür getan wird, die Symptome zu senken.

Zusätzlich wird ein Besuch beim Arzt nur hinausgezögert, da es auch rezeptfreie Mittel gegen Allergien gibt. Wer sich also im Zimmer befindet und häufig räuspern oder husten muss, läuft also Gefahr, dass sich eine Allergie in den Atemwegen ausbreitet. Ärzte empfehlen in diesen Fällen eine Hyposensibilisierung.

In diesem Punkt möchten wir darauf hinweisen, dass diese Informationen keinesfalls eine professionelle Beratung oder Behandlung ersetzen. Unser Beitrag dient nicht zur eigenständigen Diagnose.

Womit kann ich die Anzahl an Milben erheblich reduzieren?

Etwa eine Million Milben leben in einer Matratze, dessen Anzahl nur durch eine professionelle Matratzenreinigung verringert werden kann. Allerdings kann ein Wasserbett durchaus Abhilfe schaffen. Die Oberfläche eines Wasserbetts besteht in der Regel aus Vinyl, hierbei können sich Milben nicht ausbreiten.