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Wie oft sollte das Bett eigentlich frisch bezogen werden? Diese Frage stellt sich häufig, denn nach welchen Faktoren, wird denn überhaupt entschieden, ob es nun soweit ist? Diese Frage klären wir in diesem Ratgeber.

Über den Tag und über die Nacht hinweg, bekommt die Bettwäsche ziemlich viel ab: Staub, Schmutz und Schweiß. Die Bettwäsche sollte regelmäßig getauscht werden — aber wie oft ist eigentlich „normal“?

Im Sommer häufiger als über den Winter

Früher oder später ist der Lakenwechsel erforderlich. Bestimmt wird dies durch viele Faktoren. Die größte Rolle spielt die jeweilige Jahreszeit. Im Sommer muss die Bettwäsche deutlich früher in die Waschmaschine. Das ist auch der Fall, wenn in der Nacht die Heizung wirklich auf höchsten Temperaturen läuft.

Zudem macht es einen unterschied, ob Sie einen Schlafanzug tragen oder nicht. Wer keinen trägt, der muss logischerweise früher wechseln. Ein Pyjama saugt die Körperflüssigkeiten die in der Nacht ausgeschieden werden auf.

Ebenso sind Haustiere ein Faktor. Wer seinen Hund oder die Katze mit ins Bett nimmt, der muss bedenken, dass sich auf dem Fell Schmutz befindet und auch Bakterien sind hier zuhause. Damit ist es selbstverständlich, dass hierbei die Bettwäsche deutlich früher gewechselt werden muss.

Das sagen Mikrobiologen zum Wechsel der Bettwäsche

Zum Wechsel der Bettwäsche gibt es unterschiedliche Meinungen. Daher liegt es nahe, einen Experten hinzuzuziehen. Der Mikrobiologe sagte gegenüber dem Magazin Businessinsider, dass unsere Betten einen hervorragenden Nährboden bieten für Bakterien, Keime und Milben. Diese Kombination kann uns langfristig krankmachen und sogar Allergien auslösen.

Daher gibt es einen klaren Ratschlag: Die Bettwäsche sollte einmal pro Woche gewechselt werden. Menschen die stark schwitzen, ihre Haustiere ins Bett nehmen oder ohne Schlafanzug schlafen, sollten entsprechend öfter wechseln.

Deutsche wechseln ungern die Bettwäsche

Die National Sleep Foundation hat untersucht, wie häufig die Menschen in den verschiedensten Ländern ihre Betten frisch beziehen. Das Ergebnis: Nur 22% der Deutschen beziehen ihr Bett einmal pro Woche. Damit ist Deutschland auf dem letzten Platz.

In Japan sind es 40 Prozent, in den USA schon 62 Prozent und in Mexico 81 Prozent. Deutschland hingegen ist an erster Stelle im Lüften des Schlafzimmers. Wohl aber eher, weil sich die Leute fragen, warum das Schlafzimmer so unangenehm riecht.

Welche Betten sind hygienischer?

Jedes Bett hat seine Vor- und Nachteile. Ein gewöhnliches Bett ist leider nicht hygienisch. Die wenigsten wenden auch eine regelmäßige Matratzenreinigung an. Das ist aber wichtig, denn so wird auch die eigene Gesundheit geschont.

Allergiker schwören auf eine Wassermatratze, denn hier dringen Hautschuppen und Körpersalze nicht in das innere. Durch einen Vinylreiniger lässt sich außerdem die Wassermatratze wieder sorgfältig reinigen. Daher bieten wir in unserer Filiale in Feldkirchen (bei München) auch Wasserbetten der Marke Wigwam an.

Ordentlich Lüften

Ihre Bettbezüge befinden sich in der Waschmaschine? Diese Zeit lässt sich prima nutzen, um die Bettdecke und das Kissen auszulüften. Das wird in Deutschland auch nicht gerne gemacht, doch es hat gute Gründe es doch zutun.

Kühles Schlafzimmer

Ein kühles Schlafzimmer ist nicht nur für einen erholsamen Schlaf wichtig, sondern auch um die Verbreitung von Hausstaubmilben einzudämmen beziehungsweise die Vermehrung zu hindern. Im warmen und feuchten Klima fühlen sie sich nämlich am wohlsten. Wenn Sie Angst vor Spinnen haben, dann haben Sie zugleich auch einen weiteren Grund: Kälte schreckt Spinnentiere ab.

Halten Sie die Raumtemperatur stets auf unter 20 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von unter 55 Prozent. Das halten Experten ideal.

Warum ist eine Betthygiene wichtig?

Ein Teil unserer Körperflüssigkeiten wird über die Bettdecke wieder an die Raumluft abgegeben. Das bedeutet, dass eine große Menge hiervon Nacht für Nacht in der Matratze verbleiben. Die Ablagerung von Nässe ruft eine Kettenreaktion hervor. Diese Kettenreaktion wird Ihre Gesundheit beeinträchtigen, sofern Sie nichts unternehmen.

Wenn sich über einen längeren Zeitraum hinweg Feuchtigkeit in der Matratze staut, dann entstehen Stockflecken. Das ist der ideale Nährboden für Schimmelpilz (Aspergillus niger), dieser hat eine besondere Fähigkeit: Er kann Hautschuppen aufspalten und diese in mundgerechte Stücke für Hausstaubmilben zerstückeln.

Milben lauern in der Matratze sind sind der Grund, wieso viele Menschen an chronische Leiden erkranken. Sofern sich an alle Tipps gehalten wird und die Betthygiene nicht außer Acht gelassen wird, kann die Population von Hausstaubmilben entsprechend eingedämmt werden.

Sofern das nicht getan wird, kann unter optimalen Bedingungen die Population auf bis zu zwei Millionen mikroskopisch kleinen Parasiten anwachsen. Das möchte man sich ungern vorstellen.